1., 2. und 3. Klasse, 15-19 Seiten, farbige Bilder, kartoniertes Buch
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Dieses Paket beinhaltet die Titel der ersten Lesestufe aus der AMIRA-Bibliothek. AMIRA ist ein kostenloses Leseförderprogramm im Internet für Leseanfänger, die Deutsch als zweite Sprache lernen. Auf www.amira-lesen.de finden Sie diese und weitere illustrierte Geschichten zum Lesen und Hören in acht Sprachen: Deutsch, Farsi, Türkisch, Russisch, Italienisch, Arabisch, Englisch und Polnisch.
Die Geschichten der ersten Lesestufe umfassen 60 bis 150 Worte und sind altersneutral. Zu jeder Geschichte gibt es interaktive Spiele, die meist von mehreren Kindern gespielt werden können und zur Festigung des Sprachgebrauchs beitragen. Folgende Titel sind in diesem Paket enthalten:
- Acht Tennisbälle
- Albatrosse
- Das Rentier
- Der Wind und das Kind
- Glück
- Mein Haus
- Im Kino
- Sommer
Statt einzeln gekauft zusammen € 14,65, im Paket € 11,55.
Für die 1./2. Klasse, 8 geheftete Büchlein, 15 bis 19 Seiten, Kleinformat, 10 x 15 cm, farbige Illustrationen
Verknotete Gedanken? Dann ist IQ Noodles von SmartGames genau das Richtige für dich! In diesem cleveren Logikspiel ab 7 Jahren gilt es, 11 farbenfrohe „Nudel“-Puzzleteile so auf dem Spielbrett zu platzieren, dass keine losen Enden entstehen. Mit 120 Herausforderungen in zwei Spielmodi – flach und diagonal – fordert dich dieses Spiel immer wieder aufs Neue heraus. Die Aufgaben steigern sich in fünf Schwierigkeitsstufen von leicht bis knifflig und fördern spielerisch Konzentration, logisches Denken und Problemlösungsfähigkeiten. Dank des kompakten Formats mit praktischem Deckel ist IQ Noodles der ideale Begleiter für unterwegs – perfekt für kleine und große Denksportler!
Ab 7 Jahren, Maße: 14,6 × 2,5 × 14,7 cm, Inhalt: 1 kompaktes Spielbrett mit Deckel, 11 handliche Puzzleteile, 1 Heft mit 120 Herausforderungen und Lösungen, 1 Spielhilfe
Endlich Ordnung auf dem Schreibtisch dank der hochwertigen und stabilen Ordnungsbox mit 5 offenen Schubläden.
Die Läden bieten mit einer Höhe von 34 mm Platz für Dokumente bis DIN A4 plus und nehmen auch laminierte A4-Blätter spielend auf. Die Blätter können direkt eingeschoben werden, ohne die Schublade öffnen zu müssen, so ist alles mühelos und schnell weggeräumt.
Die farbige Kennzeichnung der einzelnen Läden mit beschriftbaren Etikettenhaltern ermöglicht eine überschaubare Organisation. Die federleichte Ladenführung mit einzigartigem Stopp-Mechanismus lässt die Schubläden wieder leicht öffnen. Die Schubladen können auch aus dem Block entfernt werden, wodurch der Inhalt bequem durchsucht und sortiert werden kann.
Das Mono-Bloc Gehäuse ist aus einem Guss gefertigt, was eine hohe Belastbarkeit und Langlebigkeit garantiert.
4 kleine Aussparungen auf der Oberseite des Gehäuses ermöglichen es, die Ablageboxen in die Höhe zu stapeln und garantieren einen stabilen Stand.
Ordnung halten im Büro war noch nie so einfach und stilvoll.
„Partizipation? Das gibt es bei uns schon lange!“ Wie die Teilhabe von Kindern in pädagogischen Einrichtungen aber tatsächlich gelebt wird, ist so unterschiedlich wie die Institutionen selbst. Fea Finger zeigt auf, was "echte" Partizipation bedeutet, welche Hindernisse und Missverständnisse es in Bezug auf dieses wichtige Thema gibt und wie gelingende Teilhabe in allen Bereichen des Kita-Alltags konkret umgesetzt werden kann.
Berlin 1961: Achim hat das Abi in der Tasche, einen Studienplatz, und er liebt Chris. Doch mit dem Bau der Mauer ändert sich über Nacht alles. Als einer seiner Freunde im Gefängnis landet, fasst Achim den Entschluss, Ostberlin
zu verlassen und alle zurückzulassen. In Westberlin unterstützt er Menschen bei ihrer Flucht aus der DDR. Mit ihnen gräbt er Tunnel, immer in Angst vor der Stasi und voller Hoffnung, Chris eines Tages wiederzusehen. Ein packender Roman über die legendären Tunnelfluchten aus der DDR, basierend auf einer wahren Geschichte.
Ausgezeichnet mit dem Preis für Jugendliteratur, dem „Buxtehuder Bullen“ 2024.
Wer lacht, verliert! Die Regeln sind ganz einfach: Man sitzt sich gegenüber und darf eines auf keinen Fall: lachen! Doch die Witze in diesem Kartenspiel sind so schräg, dass das gar nicht so einfach ist. Neben Konzentration und Timing braucht ihr also jede Menge Selbstbeherrschung. Besonders wenn auch noch neue Regeln, Requisiten oder der gefürchtete Gruppenmodus hinzukommen.
Der Versuch, keinen Spaß zu haben, hat noch nie so viel Spaß gemacht!
Ab 8 bis 99 Jahren, 64 Karten, Spielanleitung, Kartonbox 11 x 7 x 3 cm
Krippe/Kindergarten, 1. und 2. Klasse, 112 Seiten, farbige Bilder, kartoniertes Buch
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Über 150 Übungen fördern spielerisch erstes Schreiben, Lesen, Rechnen und verbessern Wahrnehmung und Merkfähigkeit. So werden Kinder optimal auf den Schulstart vorbereitet.
Dieser Sammelband deckt alle wichtigen Lernbereiche in der Vorschule ab: Erste Buchstaben, Schwungübungen, erstes Lesen, Zahlen und Mengen bis 10, erstes Rechnen, Konzentration, Feinmotorik, Wahrnehmung und Gedächtnistraining. Durch regelmäßige Elterntipps und zahlreiche Spiel-Anregungen im Alltag, wie die Kinder fit für die Schule werden, ist der Sammelband ein umfassender Begleiter für das Jahr vor der Einschulung. Die abwechslungsreichen Übungen bieten eine optimale Förderung von Vorschulkindern in diesen wichtigen Lernbereichen und legen den Grundstein für einen erfolgreichen Schulstart.
Ab 5/6 Jahren, 112 Seiten, farbige Bilder, kartoniert, 21 x 30 cm
Wissen Sie, wie lange ein Koala täglich schläft, in welchem Land Coca Cola weltweit am meisten getrunken wird und ob es in der Wüste Sahara jemals geschneit hat? Die Antworten auf diese Fragen und viel mehr skurrile und erstaunliche Fakten sind in diesem Abreißkalender versammelt und warten darauf, entdeckt zu werden. So beginnt jeder Tag mit unterhaltsamen und witzigen Infos, die man nicht unbedingt wissen muss, die sich aber gut merken lassen. Erstaunliche Fakten, häppchenweise präsentiert, sind ideale und garantiert unbedenkliche Brain Booster. Sie erweitern den Wissenshorizont, liefern Gesprächsstoff und bieten beste Unterhaltung – Tag für Tag. Ein Abreißkalender zum Aufhängen.
2. und 3. Klasse, 128 Seiten, farbige Bilder, gebundenes Buch
Bestellnummer: 1SF523
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Der kleine Drache hätte so gern einen Freund. Doch keiner passt so recht zu ihm. Er versucht sogar, sich mit einem Apfel anzufreunden. Aber der wird bedauerlicherweise von einem Walross angeknabbert.
Auch als der Drache eine Katze bei sich aufnimmt, wird sein Leben nicht leichter, denn er kennt sich mit Katzen gar nicht aus. Ob das gut geht?
Ab 7/8 Jahren, 128 Seiten, farbige Bilder, gebunden, 15 x 22 cm
Im Frühling erwacht die Natur zu neuem Leben, mit den ersten milden Sonnenstrahlen tankt die Seele auf. Wir feiern an Ostern die Auferstehung Jesu – und damit die Größe des Lebens. Dieses Wunder lässt sich auf einem kleinen literarischen Osterspaziergang voller Geschichten und Gedichte aufs Beste erkunden. In diesem hübsch gestalteten Büchlein finden sich Texte rund um Frühling und Ostern, unter anderem von Johann Wolfgang Goethe, Joseph von Eichendorff, Selma Lagerlöf, Eduard Mörike, Kurt Tucholsky, Novalis, Reiner Maria Rilke und vielen anderen. Poesie für den Osterspaziergang.
Im vom Schnee bedeckten Winterwald entdecken zwei arme Holzfäller ein kleines Kind, das in einen goldenen Mantel gewi-ckelt ist. Der eine von ihnen nimmt das Sternenkind bei sich auf. Es wächst zusammen mit den anderen Kindern der Holzfällerfamilie zu einem auffällig schönen, aber eitlen Mann heran. Mt der Aufmerksamkeit, die er durch seine Schönheit erlangt, entwickelt sich bei dem jungen Mann eine Grausamkeit gegenüber den Menschen und der Tierwelt. Erst nachdem ihm eines Tages seine Mutter als Bettlerin begegnet und er sie davonjagt, lernt er nach und nach, was Mitgefühl und Liebe bedeuten. „Das Sternenkind“ (englischer Originaltitel: „The Star-Child“) ist ein Märchen von Oscar Wilde. Es erschien im Jahr 1891 in der Märchensammlung „Ein Granatapfelhaus“.
Wien, 1926: Erich ist acht Jahre alt, als er in die Uniklinik zu Dr. Hans Asperger kommt. Erich sieht die Welt nicht wie andere Kinder. Er kann hochkomplexe mathematische Probleme lösen, aber es fällt ihm schwer, seine Gefühle zu zeigen. Nach schrecklichen Jahren in einer Pflegefamilie hört man ihm hier zu und versteht ihn. Die Krankenschwester Viktorine Zak schließt Erich ganz besonders ins Herz. Für sie bricht eine Welt zusammen, als die bahnbrechende Arbeit ihrer Abteilung vom NS-Regime vereinnahmt wird. Während Asperger sich mit den neuen Machthabern arrangiert, ist Viktorine entsetzt, als sie erfährt, was an der Klinik vor sich geht. Für Erich wird es lebensgefährlich.
Ein bewegender historischer Roman über den Arzt, der den Autismus entdeckte, und eine Krankenschwester, die alles für die Kinder riskierte.
Weihnachten liegt in der Luft, als Mirren Sutherland von dem attraktiven schottischen Gutsherrn Jamie McKinnon engagiert wird. Seit dem Fund eines seltenen Buches gilt sie als Antiquitätenjägerin. Angeblich befindet sich im Besitz der McPhersons auch ein wertvolles Buch, das ihr baufälliges Schloss vor dem drohenden Verkauf retten könnte. Jamie, Mirren und der Antiquar Theo untersuchen zahllose Räume und lüften nach und nach die Geheimnisse des Hauses.
Das Leben ist wie kaltes Wasser, in das man hineingeworfen wird. Entweder man geht unter oder man sagt sich: „Ich wollte sowieso ins Wasser, kaltes Wasser ist meine Leidenschaft. Was für ein verdammt schönes Vergnügen, Leute!“
Und da haben wir sie auch schon, Janoschs Lebenskunst. Von A bis Z führt der glückliche Maulwurf durch die Sternstunden und Wechselfälle des Lebens. Bratkartoffeln und Brillenträger, Emanzipation und Einsamkeit – Janoschs Wörterbuch ist eine Sammlung scharfsinniger, humorvoller Aphorismen über die Kunst, das Dasein trotz aller Mühsal zu genießen.
Mit Janoschs unverwechselbaren Zeichnungen und einem Nachwort des Philosophen und Bestsellerautors Wilhelm Schmid.
Eine falsche Entscheidung, die das Leben dreier Familien für immer verändert: Ein Richter zwingt die Krankenschwester Charlotte, sein sterbenskrankes Neugeborenes gegen ein gesundes zu tauschen. Folgt sie seiner Drohung nicht, entzieht er ihr den Pflegesohn. Die Welt aller Beteiligten gerät aus den Fugen, doch hinter allem wirkt der geheimnisvolle Plan des Lebens. Können wir im falschen Leben das richtige finden? Wie öffnet man sich einem neuen? Wie lässt man los? Mit großer sprachlicher Kraft und Anmut zeigt die Autorin, dass jeder seine Lebenskarte bereits in sich trägt und alles auf wundersame Weise miteinander verknüpft ist.
Das lyrische Werk von Rainer Maria Rilke ist unvergänglich schön. Es altert nicht, erscheint universell und kommt nie aus der Mode.
Rilkes Gedichte erobern mühelos jede junge Generation, denn sie verdichten immer aufs Neue Erfahrung und Empfindung, Suche, Ahnung und Erkenntnis.
Kaum ein von Poesie infizierter Mensch geht durchs Leben, ohne sich ein Stück des Weges von Rilke begleiten zu lassen. Dazu empfiehlt sich diese Auswahl seiner schönsten Gedichte.
Mit großen Hoffnungen reist Tierärztin Julia ins malerische Cornwall. Nur zu gerne möchte sie die Praxis im verschlafenen Örtchen Carywith übernehmen. Doch anstatt wie geplant in das hübsche Cove Cottage zu ziehen, landet sie im Gartenhaus – zusammen mit dem attraktiven Henry, der ebenfalls Interesse an dem Job hat. Zwei Wochen sollen die beiden zur Probe arbeiten. Zwischen der Perfektionistin und dem Chaoten fliegen sofort die Fetzen – und bald auch die Funken. Julia verliert mehr und mehr ihr Herz an ihren Konkurrenten. Allerdings hat sie ihm verschwiegen, weshalb sie London so überstürzt verlassen musste. Und auch Henry scheint ihr etwas zu verheimlichen.
Eine turbulente, charmante und romantische Geschichte rund um eine kleine Tierarztpraxis in Cornwall.
Das Haus gepfändet, die Zukunft ungewiss: Moth und Raynor stehen nach mehr als 30 Jahren Ehe vor dem Nichts. Bei Moth wurde zudem eine unheilbare Nervenkrankheit diagnostiziert.
In dieser ausweglosen Lage packt das Paar ein Zelt und das Allernötigste in zwei Rucksäcke und beschließt, den Sommer auf Englands Küstenweg, dem South West Coast Path, zu verbringen. Ihr Zuhause ist immer nur dort, wo sie gerade sind. Sie kämpfen mit Vorurteilen, Ablehnung und der Sorge, dass das Geld für den nächsten Tag nicht mehr reicht. Und zugleich entdecken sie auf ihrer Wanderung das Glück: herzliche Begegnungen, ihre neu erstarkte Liebe und die Fähigkeit, Kraft aus der Natur zu schöpfen – und neue Hoffnung.
Der Überraschungserfolg aus England.
Ein berührendes Buch voller Menschlichkeit und Herzenswärme.
Kein Geld, kein Job, kein Mann – Weihnachtsstimmung will sich bei Josi dieses Jahr so gar nicht einstellen. Zum Glück bittet ihre Freundin Linnea sie, nach Sylt zu kommen, um ihr mit dem Foodtruck auf dem Wintermarkt zu helfen! Der muss allerdings erst einmal restauriert werden. Unterstützung erhält Josi dabei von Erik. Die beiden kommen sich bald näher – doch da beginnt Linnea, sich immer mehr zurückzuziehen ... Ist ein Weihnachtswunder noch möglich?
Oscar Wilde ist nicht nur für seine Gesellschaftssatiren und „Das Bildnis des Dorian Gray“ bekannt. Auch in den Märchen und Erzählungen funkelt die facettenreiche Wortkunst des irischen Dandys. Sie alle öffnen sie Türen zu wunderbar reichen Gefühls- und Wahrnehmungswelten, die von Liebe und Schönheit, Anmut, Mitgefühl und Leid erzählen. Und nirgendwo fehlen die überraschenden Wendungen, die augenzwinkernden Momente. Diese Sammlung mit den besten Geschichten garantiert ein kurzweiliges Leseerlebnis.
Oscar Wilde war der wohl schillerndste Kopf unter den Schriftstellern des 19. Jahrhunderts. Von seinen Lesern geliebt wie wegen seines Lebenswandels von vielen verachtet, ging er einen tragischen Weg vom gefeierten Erfolgsautor zum ausgestoßenen Gefängnisinsassen.
Ein Junge fühlt sich von der Welt im Stich gelassen, er sucht nach einem Zuhause. In seinen Gesprächen mit einem Maulwurf, einem Fuchs und einem Pferd über seine Angst und Einsamkeit findet er Kraft und Unterstützung. Charlie Mackesy hat sich auf die Reise in die Vergangenheit der vier Freunde begeben und erzählt ihre Geschichte mit seinen unverwechselbaren Illustrationen. Der gleichnamige Kurzfilm hat 2023 den Oscar für den besten animierten Kurzfilm gewonnen. Das danach entstandene Buch ist so schön wie eine Umarmung – ein Geschenkbuch für alle, die ein bisschen Mut verschenken wollen.
Ein Buch voller Hoffnung für die schwierigen Momente des Lebens: berührend, liebevoll und herzerwärmend.
In diesem Buch geht es um einen einzigartigen Jungen, der das Schicksal eines Dorfes für immer verändert. In Linares erzählt man sich noch heute von dem Tag, an dem die alte Nana Reja das Baby gefunden hat. Von einem Bienenschwarm umhüllt, erweckte der kleine Simonopio zunächst Misstrauen bei den Dorfbewohnern. Doch die Familie Morales nimmt den Jungen zu sich auf ihr Landgut, wo er – stets von seinen Bienen begleitet – aufwächst. Zwar wird der Junge nie sprechen, doch er versteht mehr von der Natur als irgendjemand sonst.
Während die Mexikanische Revolution wütet und die Spanische Grippe die Region trifft, rettet er die Familie mit seiner Gabe mehr als einmal vor dem Unheil. Doch nicht alle meinen es gut mit dem Jungen.
Honig fürs Herz und Balsam für die Seele.
Es ist durchaus ungewöhnlich, in unseren Breitengraden auf einen kleinen, weit gereisten Elefanten zu treffen. Vor allem, wenn dieser Elefant dann auch noch ganz genau Bescheid weiß über die Geheimnisse des Glücks. Genau das passiert der Erzählerin – und zusammen verbringen die beiden einen wundervollen Sommer. Gemeinsam beobachten sie die Menschen, führen Gespräche oder hängen einfach nur ihren Gedanken nach.
Diese ebenso unterhaltsame wie inspirierende Erzählung schenkt Glücksbotschaften, die Licht und Freude in jeden Alltag bringen.
Juni 1952. Annie ist 12 Jahre alt, als eines Sonntagnachmittags etwas Entsetzliches geschieht: Ohnmächtig muss sie miter-leben, wie der Vater die Mutter umzubringen versucht. Nach kurzer Zeit beruhigt sich der Vater, und Annie versucht, den Eklat zu vergessen. Bis sie, nahezu ein halbes Jahrhundert später, auf ein altes Foto stößt, das eine Flut von Erinnerungen auslöst. Aber was genau ist damals geschehen? Und wie ist es dazu gekommen? Je tiefer Annie in dieses entscheidende Jahr eintaucht, umso deutlicher wird ihr die Spannung, in der die Eltern lebten, zwischen dem Wunsch nach sozialem Aufstieg und dem demütigenden Rückfall in die alten Verhältnisse.
Annie Ernaux erhielt 2022 den Nobelpreis für Literatur.
Elizabeth Zott ist eine Frau mit dem unverkennbaren Auftreten eines Menschen, der nicht durchschnittlich ist und es nie sein wird. Doch es ist 1961, und die Frauen tragen Hemdblusenkleider und treten Gartenvereinen bei. Niemand traut ihnen zu, Chemikerin zu werden. Außer Calvin Evans, dem einsamen, brillanten Nobelpreiskandidaten, der sich ausgerechnet in Elizabeths Verstand verliebt. Aber auch 1961 geht das Leben eigene Wege. Und so findet sich eine alleinerziehende Chemikerin Elizabeth Zott bald in der TV-Show „Essen um sechs“ wieder. Für sie ist Kochen eine Frage der Chemie. Und Chemie bedeutet Veränderung der Zustände. Sprühend vor Originalität und Sprachwitz gelingt es Bonnie Garmus, unseren Verstand und unser Herz zu erobern. Ein unterhaltsamer Roman mit großer, heiterer Lebensklugheit.
Die verheerenden Folgen der Pest und die überhastete Flucht aus Tübingen haben Magdalena Morhart und ihre Familie beinahe ruiniert. Auch nachdem sie nach Tübingen zurückkehren können, stehen sie vor neuen, schier unüberwindlichen Schwierigkeiten. Nur unter großen Mühen
würde es Magdalena gelingen, ihr Geschäft wieder aufzubauen. Sie ahnt nicht, dass zu allem Übel die katholischen Habsburger inzwischen ihren Spion Bartholomäus ins protestantische Württemberg entsandt haben, um das Land auf infame Weise zum „wahren Glauben“ zurückzuführen. Bartholomäus erkennt schnell, welche entscheidende Rolle Magdalenas Druckerei im Herzogtum spielt und wie er ihr am meisten schaden kann.
Buchdruck, Pest und Reformation – ein Frauenschicksal im 16. Jahrhundert.
Nach ihrer Scheidung braucht Liv einen Tapetenwechsel und zieht in ein verschlafenes Dörfchen in Yorkshire. Gegen die Einsamkeit will sie einen Welpen aus dem Tierheim adoptieren, doch stattdessen fällt ihr Blick auf einen betagten Hund: Er sieht so verlassen aus, wie sie sich fühlt – sie scheinen füreinander bestimmt zu sein. Liv und Adoptivhund Harry erkunden nun die neue Nachbarschaft. Da ist Valentin, ein alter, einsamer Mann. Stanley, der Autismus hat und sich hinter dem Gartentor versteckt. Oder Teenagerin Maya, die auf alles und jeden wütend ist. Doch mit Harrys Ankunft beginnt sich das Leben auf wundersame Art allmählich zu ändern.
Eine romantische Komödie mit Herz, Humor und Hund.
„Lesen ist ein grenzenloses Abenteuer der Kindheit.“ Geliebt, bewundert, unvergessen: Auch über 20 Jahre nach ihrem Tod lebt Astrid Lindgren weiter. In ihren Büchern, in den Erinnerungen ihrer Familie und Freunde und in den Herzen ihrer Leserinnen und Leser.
Die Botschaft ihrer Geschichten ist aktuell wie nie. Vieles, was sie geschrieben und gesagt hat, ist heute noch relevant. Sie hat mit ihren Büchern und Figuren ganze Generationen geprägt. Wer wollte nicht so stark sein wie Pippi Langstrumpf? So viele Streiche im Kopf haben wie Michel aus Lönneberga? Oder im beschaulichen Bullerbü wohnen? Mit ihren Charakteren hat sie die Fantasie von Kindern auf der ganzen Welt angeregt und sie ermutigt, ihren eigenen Weg zu gehen.
DIE ZEIT-Redakteurin Katrin Hörnlein zeichnet das Bild einer einzigartigen und facettenreichen Frau. Sie hat sich auf Spurensuche nach Schweden begeben und nimmt uns mit auf eine Reise an die Orte, die in Lindgrens Leben wichtig waren, sie trifft u.a. Lindgrens Tochter Karin, ihren Urenkel Johan und Pippi Langstrumpf-Darstellerin Inger Nilsson.
„Wonach suchen Sie?“ Diese Frage stellt Sayuri Komachi allen Besuchern in ihrer kleinen Gemeindebibliothek in Tokio.
Und sie meint die Frage durchaus im übertragenen Sinne. Denn die weise Bibliothekarin spürt genau, wonach die Menschen im Leben suchen: die Verkäuferin, die mit ihrem Job hadert, der schüchterne Buchhalter, der davon träumt, ein Antiquitätengeschäft zu eröffnen, oder die frischgebackene Mutter, die sich zwischen Beruf und Familie aufreibt. Sie alle stecken in einer Sackgasse. Und alle führt es früher oder später zu Frau Komachi in die Bibliothek. Ihre überraschenden Buchempfehlungen haben ungeahnte Folgen. Denn Frau Komachi weiß: Bücher haben magische Kräfte und sind eine verlässliche Quelle der Inspiration.
Mit ihren avantgardistischen Romanen gehört Virginia Woolf neben Autoren wie Joyce und Proust zu den wichtigsten Figuren der literarischen Moderne. Doch nirgendwo zeigt sich Woolfs meis-terhaft experimenteller Stil deutlicher als in ihren Kurzgeschichten, von denen dieser Band alle zu ihren Lebzeiten erschienenen versammelt. In Texten wie „Ein Geisterhaus“ und „Montag oder Dienstag“ sind konventionelle Erzählstrukturen zugunsten eines fast traumartigen Bewusstseinsstroms aufgebrochen. Wie mit einem Blitzstrahl leuchtet Woolf die Details der Szenen aus, deren Sog sich der Leser kaum entziehen kann.
Rosenheim, 1648, zur Zeit des 30-jährigen Krieges: Die junge Marianne lebt und arbeitet in der Brauerei, die von der Witwe Hedwig Thaler geführt wird. Die alte Frau hat Marianne bei sich aufgenommen und aufgezogen – doch das Mädchen hat von ihr nur böse Worte und Ungerechtigkeiten empfangen.
Einzig der Pfarrer des Ortes begegnet Marianne freundlich und nimmt sie vor den Anfeindungen der Leute in Schutz. Diese sehen in ihr so etwas wie eine Hexe, da sie einst die Pest überlebt hat.
Doch dann liegt eines Tages Hedwig Thaler erschlagen auf dem Hof – und nur Marianne ahnt, wer der Mörder ist ...
Ein hervorragend recherchierter, eindrucksvoller historischer Roman, der in die Zeit von Krieg, Pest und Armut entführt.
Sie surft auf den eisigen Wellen des Atlantiks, umgeben von der rauen Natur Islands, um ihren größten Schmerz zu vergessen. Was wurde aus ihren Schwestern, die seit über 20 Jahren vermisst werden?
Diese Frage stellt sich Kriminalbeamtin Hildur Rúnarsdóttir jeden Tag, wenn sie als Leiterin der Einheit für vermisste Kinder in den abgelegenen Westfjorden unterwegs ist. Doch als eine Lawine die Gegend erschüttert und darunter ein Mann mit durchtrennter Kehle auftaucht, hat Hildur es schon bald mit einer Serie von grausamen Morden zu tun, die ihr alles abverlangt. Was sie nicht ahnt: Auch die Suche nach ihren Schwestern hat gerade erst begonnen …
Sie ist die Tochter, die stets unsichtbar war neben ihren braven, blonden Schwestern. Sie ist die alleinerziehende Mutter, die sich stets nach mehr Freiheit und Unterstützung sehnte. Sie ist die „Überempfind-liche“, die stets mehr spürte als andere, und sie ist jemand, der Veränderungen hasst. Dennoch, so spürt sie, muss irgend-etwas geschehen. Die Kinder ziehen aus, und sie muss sich verkleinern. Sie sortiert ihren Besitz, ihre Erinnerungen, ihre Familienverhältnisse. Sie macht Inventur, sie zieht Bilanz und spürt etwas Neues: eine Freiheit, die sie bisher nicht kannte.
Doris Knecht schreibt über eine Frau, die dabei ist, ein neues Leben zu beginnen. Doch zuvor muss sie erst noch etwas erledigen. Eine sehr lesenswerte Lektüre.
Irma, 40, hat aus dem Gasthaus „Zum Hirschen“ die „Aubergine“ gemacht. Passend zum Gemüse präsentiert sie sich ihren Gästen gern in übergroßem, violettem Arbeitskittel mitsamt grüner Stiel-Kappe aus Filz. Die kreative Inhaberin beschäftigt eine bunte Truppe: eine 17-jährige Schulverweigerin als Mädchen für alles; eine tratschfreudige Hilfsköchin; einen Ex-Weltenbummler als Kellner und den 80-jährigen „Gemüsemann“, der beim Gemüseschnippeln hilft und angeblich fast taub ist. Und wie in jeder engen Gemeinschaft herrschen nicht nur positive Vibes. Ob Eifersüchteleien, böse Scherze, Missverständnisse, wer mit wem und warum. Ein vegetarischer Krimi ohne Mord, aber mit Figuren, die Leichen im Keller haben. Gewürzt mit einer gehörigen Portion Humor und Ironie. Äußerst vergnüglich!
Dies ist ein Buch für Cartoon-Freunde und Menschen, die sich von einer ebenso phantasievollen wie gallenbitteren Zeichenkunst nicht erschrecken lassen.
Tony Munzlinger ist ein vor allem in Italien nicht unbekannter Maler und ein Zeichner und Cartoonist, der in allen bedeutenden Cartoon-Zeitschriften der Welt gedruckt worden ist. Eines Tages ist Tony Munzlinger aufgefallen, daß das Wort für "Tod" in allen romanischen Sprachen weiblich ist. Das erinnerte ihn an Darstellungen der Tod als Frau und öffnete in seinem Bildgehirn eine Goldmine. Die 107 besten, bösesten, verrücktesten, höhnischsten und gleichzeitig verzweifelt das Leben liebenden Zeichnungen sind in diesem Buch versammelt.
126 Seiten, für Leute, die sich für Zeichenkunst interessieren und bitterböse Einfälle zu schätzen wissen - nichts für ängstliche Gemüter
München, 1965. Anna hat sich in ihrer Familie schon immer fremd gefühlt. Mit ihren dunklen Locken sticht sie buchstäblich wie das schwarze Schaf der Sonn-lechners hervor. Während ihre Eltern und ihre Schwester das unaufgeregte Leben genießen und den familieneigenen Friseur-salon mit Eifer betreiben, sehnt sie sich nach mehr. Vor allem das Malen, das Spiel mit Formen und Farben, hilft ihr dabei, ihren Träumen von Freiheit und Abenteuer Ausdruck zu verleihen.
Als Anna eines Tages auf einen alten Brief stößt, in dem von einem Findelkind die Rede ist, wird sie stutzig: Könnte sie dieses Kind sein? Sie begibt sich auf die Suche nach ihren wahren Wurzeln – und findet dabei nicht nur zu sich selbst, sondern auch zu ihrer großen Liebe:
Ein bewegender Roman voller Zeitkolorit.
Hamburg, 1913. Alice wohnt im rauen Arbeiterviertel auf der Uhlenhorst, und ihr Ehemann Henk macht ihr das Leben zur Hölle. Der einzige Lichtblick: ihre Tochter Rosa. Als sie das Kind kaum noch vor Henk beschützen kann, wagt Alice das Unmögliche. Sie will diese Ehe beenden!
Nicht weit entfernt vom Elendsviertel lebt der Rechtsanwalt John Reeven. Die Geschäfte florieren, John ist standesgemäß verlobt. Aus guter hanseatischer Tradition berät er auch mittellose Hamburger in rechtlichen Fragen. Das Ansinnen dieser jungen Frau allerdings ist aussichtslos: Sie will sich von ihrem Ehemann trennen.
Wider jede Vernunft willigt er ein, sie zu vertreten. Aber das Wagnis birgt ein hohes Risiko. Für Alice steht alles auf dem Spiel. Und John ahnt nicht, wie sehr seine sichere Welt ins Wanken geraten wird.
Ob in einem Brief an ihr 16-jähriges Ich, in einer Erinnerung an einen Abend in Wien, an dem sie alles unternahm, um Rudolf Nurejew tanzen sehen zu können, oder in der Beschreibung eines überraschenden Wiedersehens mit einem alten Freund an einem Bahnhofsgleis mitten in der Nacht: Elke Heidenreichs Texte sind meisterhafte Momentaufnahmen des Lebens in all seinen Facetten. Weit über 100 Geschichten veröffentlichte sie über die Jahre in mehr als 15 Büchern. Anlässlich ihres 80. Geburtstags hat sie nun die schönsten Geschichten zusammengestellt. „Neulich im Himmel“ ist eine Einladung an uns alle, einzutauchen in das Werk einer außergewöhnlichen Schriftstellerin, die seit Jahren mit pointierten und lebensklugen Texten zu begeistern weiß.
Lily Kartsen ist Tochter einer der erfolgreichsten Reederfamilien Hamburgs. Sie lebt in einer Villa und träumt von der Schriftstellerei. An einem Sommertag 1886 hält sie bei einer Schiffstaufe die Rede, als plötzlich eine Windbö ihren Hut in die Elbe weht. Ein Arbeiter soll ihn zurückholen und gerät in einen grauenhaften Unfall. Jo, der als Kind im Elend des Altstädter Gängeviertels lebte, arbeitet jetzt im Hafen für den mächtigsten Kaufmann der Stadt. Als er für seinen verletzten Freund um Hilfe bitten, wird er kaltherzig abgewiesen. Aber Lily ist fest entschlossen, ihm zu helfen.
Hamburg, 1914. Nachdem Alice das Unmögliche wagt und sich von ihrem Mann trennen will, der ihr das Leben zur Hölle macht, sucht sie überall nach ihrer kleinen Tochter Rosa, die verschwunden ist. Zugleich muss Alice eine Arbeit vorweisen, um vor Gericht die Auflösung ihrer Ehe zu bewirken. Die Situation scheint ausweglos. In ihrer Verzweiflung schleust Alice sich als Dienstmädchen in die Villa ihres Anwalts John Reevens ein. Nun begegnen Alice und John sich täglich, ohne ein offenes Wort miteinander wechseln zu können. Seine Familie, seine Verlobung, das Vermögen – alles um John herum zerfällt. Wie kann John, mit Alice täglich vor Augen, nun noch eine Vernunftehe eingehen? Der Anwalt fühlt sich zerrissen zwischen seinen Gefühlen und seiner Verantwortung. Alice und John ziehen sich an, doch eine Liebe zwischen ihnen ist undenkbar.
Weihnachten – die schönste Zeit des Jahres, Zeit der Besinnung, der inneren Einkehr und der Vorfreude auf das bevorstehende Fest. Kein anderes Fest wurde von den Dichtern so häufig besungen. Und so unterschiedlich Menschen mit dem ältesten christlichen Fest umgehen, so unterschiedlich und vielfältig sind die Tonarten der Gedichte: vom tiefgläubigen, religiösen Gedicht, das das Fest der Freude, die Geburt des Christuskindes feiert, über die romantische Verklärung bis hin zu den kritischen und ironischen Stimmen des 20. Jahrhunderts, die die Kommerzialisierung des modernen Festes vorführen.
Die schönsten Weihnachtsgedichte aus über fünf Jahrhunderten sind hier versammelt – besinnliche und nachdenkliche ebenso wie heitere und ironische – von Martin Luther bis Robert Gernhardt.
Yeong-Hye und ihr Ehemann sind ganz gewöhnliche Leute. Er geht seinem Bürojob nach und hegt keinerlei Ambitionen. Sie ist eine leidenschaftslose, pflichtbewusste Hausfrau. Die angenehme Eintönigkeit ihrer Ehe wird jäh gefährdet, als Yeong-Hye beschließt, sich ausschließlich vegetarisch zu ernähren und alle tierischen Produkte aus dem Haushalt wirft ... Der Beginn einer leisen Revolution, die nicht nur Yeong-Hyes Ehemann, sondern die gesamte Familie gegen sie aufbringt.
1944 beginnt für die 16-jährige Schwarzmeer-Deutsche Lydia ein Albtraum: Als die Rote Armee auf ihr kleines Dorf bei Odessa in der Ukraine vorrückt, flieht die Familie, sie schafft es bis nach Deutschland. Doch sie werden zurückgeholt. Mit Mutter und vier Geschwistern wird Lydia bei minus 50 Grad nach Sibirien verschleppt. Zwölf unbarmherzige Jahre lang kämpft sie in einem Gulag ums Überleben – und wird Mutter von acht Kindern, von denen sechs überleben. Als man sie aus dem Lager entlässt, ist der Eiserne Vorhang dicht. Weitere 12 Jahre irrt sie mit den Kindern durch die Sowjetunion, immer nur ein Ziel vor Augen: um jeden Preis mit ihnen nach Westdeutschland zu gelangen, auch wenn sie da noch nie war.
Herzzerreißend und berührend.
Das Leben lesen: Elke Heidenreich schreibt ganz persönlich über ein Thema, das uns alle betrifft – ein ehrliches Buch über das Altern, das Mut macht.
Alle wollen alt werden, niemand will alt sein. Der Widerspruch ist absurd, das Leiden daran real. Wie lernen wir, so gut wie möglich damit zurechtzukommen? Geht das, alt werden und ein erfülltes Leben führen?
Elke Heidenreich hat sich mit dem Altwerden beschäftigt. Herausgekommen ist dabei ein Buch, wie nur sie es schreiben kann. Persönlich, ehrlich, doch nie gnadenlos, mit einem Wort: lebensklug. Sie denkt über ihr eigenes Leben nach, und das heißt vor allem, über ihre Beziehungen zu anderen Menschen. Im Alter trägt man die Konsequenzen für alles, was man getan hat. Aber mit ihm kommt auch Gelassenheit, und man begreift: „Das meiste ist vollkommen unwichtig. Man sollte einfach atmen und dankbar sein.“
Rheinland im Jahre 1590. Elisabeth von Thannberg ist gerade Witwe geworden, da droht ihr der Verlust ihres ganzen Besitzes: Der Kurfürst von Trier pocht auf die Einhaltung eines alten Vertrages. Demzufolge fällt Thannberg an den Trierer, wenn es keinen männlichen Erben mehr gibt. Dass Elisabeth schwanger ist, verschafft ihr ein wenig Zeit. Um nicht untätig auf ihr Schicksal warten zu müssen, schickt sie ihre Kusine Anna ins Kloster Laach, wo die Aufzeichnungen über die Familie aufbewahrt werden. Es stellt sich heraus, dass es noch einen Thannberg-Nachkommen aus der Manneslinie gibt. Damit ist der Anspruch Triers zwar vorerst abgewehrt. Doch wenn Elisabeth keinen Sohn zur Welt bringt, verliert sie ihr Zuhause an diesen entfernten Verwandten.
Abenteuer, Dramatik, große Gefühle.
Backen ist Annas große Leidenschaft. Mit viel Liebe führt sie das Café „Sonnigsüß“, in dem sie schon als Kind jede freie Minute an der Seite ihrer Großmutter verbracht hat. Täglich kommen hier viele Menschen auf der Suche nach kulinarischen Glücksmomenten zusammen.
Als Anna auf dem Wochenmarkt dem gut aussehenden Marco begegnet, knistert es sofort. Bis sie ihn ein paar Tage später wiedersieht: Gegenüber von Annas Café eröffnet er ein veganes Bistro, und plötzlich zeigt er ihr die kalte Schulter. Sind die beiden nun Kontrahenten, oder haben sie vielleicht doch mehr gemeinsam, als sie glauben?
Ein wundervoller Liebesroman für Kuchenfans – mit vielen köstlichen Rezepten zum Nachbacken.
Weimar, 1788: Christiane Vulpius ist Putzmacherin in einer Kunstblumen-Manufaktur, als sie mit der Bittschrift ihres Bruders beim Geheimen Rat Goethe vorstellig wird. Gesellschaftlich trennen sie Welten, und doch ist es für beide Liebe auf den ersten Blick. Zunächst können sie ihr leidenschaftliches Verhältnis geheim halten. Als Christiane jedoch schwanger wird, schlagen ihr von Seiten der „guten Gesellschaft“ Hass und Verachtung entgegen. Erst als sie 1806 den weltberühmten Dichter vor plündernden Soldaten rettet, verändern sich ihr Leben und ihre Stellung in der Gesellschaft, auch wenn sie niemals vollends in die Adelskreise aufgenommen und ihr eine Heirat verwehrt wird.
Die Geschichte einer unkonventionellen und mutigen Frau – kenntnisreich und hochemotional erzählt.
Die Wolken hängen schwer über der Geest, als Ingwer Feddersen, 47, in sein Heimatdorf zurückkehrt. Er hat hier noch etwas gutzumachen. Großmutter Ella ist dabei, ihren Verstand zu verlieren, Großvater Sönke hält in seinem alten Dorfkrug stur die Stellung. Er hat die besten Zeiten hinter sich, genau wie das ganze Dorf. Wann hat dieser Niedergang begonnen? In den 1970ern, als nach der Flurbereinigung erst die Hecken und dann die Vögel verschwanden? Als die großen Höfe wuchsen und die kleinen starben? Als Ingwer zum Studium nach Kiel ging und den Alten mit dem Gasthof sitzen ließ?
Mit großer Wärme erzählt Dörte Hansen vom Verschwinden einer bäuerlichen Welt, von Verlust, Abschied und von einem Neubeginn.
Warschau, 1940: Die Nazis errichten das Ghetto. Die 29-jährige Sozialarbeiterin Irena versucht alles, um den jüdischen Menschen zu helfen. Sie versteckt ein kleines, von verzweifelten Eltern ausgesetztes Mädchen unter falschem Namen bei einer nichtjüdischen Familie.
Was als mutige Tat beginnt, wird zur groß angelegten Rettungsaktion. Irena schmuggelt immer mehr Kinder mit gefälschten „arischen“ Identitäten aus dem Ghetto. Obwohl sie in ständiger Lebensgefahr schwebt, denkt sie nie ans Aufgeben.
Irena Sendler rettete 2.500 jüdische Kinder vor dem sicheren Tod.
Claudette Wells ist eine Frau, die zur Schrotflinte greift, sobald sich ein Fremder dem Haus ihrer Familie nähert. Warum beschützt sie ihr Refugium im Nordwesten Irlands so rigoros? Und warum gab sie ihre Karriere als Filmstar auf, obwohl ihr die Welt zu Füßen lag?
Ihr Ehemann Daniel, Linguistikprofessor aus Brooklyn, verliert die ihm eigene Bodenhaftung, als er vom Tod seiner Ex-Geliebten Nicola Janks erfährt. Eine über Jahrzehnte verdrängte Schuld bricht über ihn herein – und reißt ihn aus dem Leben, das er und Claudette sich aufgebaut haben.
Keine Autorin wurde in Großbritannien zuletzt so gefeiert wie Maggie O’Farrell. In „Hier muss es sein“ brilliert sie mit dem nuancierten Porträt einer Ehe, das mitten ins Herz trifft. Sehr lesenswert!
„Ich hoffe baldigst von Ihnen nicht allegromäßig sondern veloce prestissimo das Beste zu hören …“ Bekannte Porträts zeigen Ludwig van Beethoven als ernsthaften, ja fast grimmigen Menschen. Gegenüber Freunden und Vertrauten offenbarte er jedoch auch eine gesellige, humor-volle Seite, reich an Witz, Wortspielen, Verballhornungen, Ironie, Sarkasmus und Übermut. Diesem vergnüglichen Beethoven widmet sich der Band anhand von Briefen, Anekdoten und Ausschnitten aus den Konversationsheften, ausgewählt von Michael Ladenburger, jahrzehntelanger Leiter des Museums im Beethoven-Haus Bonn.
Fred findet eine über hundert Jahre alte Singer-Nähmaschine, die einst seiner Urgroßmutter Kathleen gehörte. Darin versteckt: Stoffproben und Nähjournale. Wie kleine Zeitkapseln erzählen sie vom Alltag und den Schicksalen der Frauen in Freds Familie und lassen ihn schließlich auf ein tragisches Geheimnis stoßen. Und die alte Singer kann noch viel mehr, als nur die Vergangenheit heraufzubeschwören. Sie wird Freds Leben für immer verändern.
Elke Heidenreich kennt sich aus, mit Jacke und Hose, Rock und Hut – vor allem aber mit den Menschen. Gut aussehen wollen alle, aber steckt nicht noch viel mehr dahinter? Warum sind einem die Jugendfotos im Faltenrock so peinlich? Warum kauft man sich etwas, was einem weder passt noch steht? Wenn Elke Heidenreich von Kleidern erzählt, dann erzählt sie vom Leben selber: von sich mit 16, von Freundinnen und Freunden, von Liebe und Trennung, erzählt Geschichten, komisch und traurig wie nur sie es kann, in denen jeder sich wiedererkennt: sei‘s in ausgeleierten Jeans, sei’s in der wunderbaren Bluse, die schon keine Farben mehr hat, oder schlimmstenfalls im Kamelhaarmantel.
Sie hat ihr früheres Leben hinter sich gelassen, ist für einen Neuanfang ans Meer gezogen, in ein Haus für sich. Ihrem Exmann schreibt sie kleine Briefe, in denen sie erzählt, wie es ihr geht, in diesem neuen Leben im Norden. Sie schließt vorsichtige Freundschaften, versucht eine Affäre, fragt sich, ob sie heimisch werden könnte oder ob sie weiterziehen soll. Judith Hermann erzählt von einer Frau, die vieles hinter sich lässt, Widerstandskraft entwickelt und in der intensiven Landschaft an der Küste eine andere wird. Sie erzählt von der Erinnerung. Und von der Geschichte des Augenblicks, in dem das Leben sich teilt, eine alte Welt verloren geht und eine neue entsteht.
Ein sensibler, vielschichtiger Roman, der sich mit den existenziellen Fragen des Lebens auseinandersetzt. Sehr lesenswert.
Seit fast 60 Jahren ist Jennifer Quinn glücklich mit Bernard verheiratet. Die beiden genießen ihre Tage in einem kleinen englischen Dorf. Jennifers große Leidenschaft ist das Backen, die vielen Familienrezepte gehören zu ihren wertvollsten Erinnerungen. Sie liebt es, Freunde und Familie mit ihren Köstlichkeiten zu verwöhnen. Dass in ihrem Leben noch mal etwas Aufregendes passiert, hätte sie nie gedacht. Doch dann sorgt sie selbst dafür: Heimlich bewirbt sie sich für eine beliebte TV-Backshow und erfüllt sich damit einen großen Traum. Eigentlich wollte Mrs Quinn den besten Kuchen des Landes backen, doch dann verändert sich ihr ganzes Leben.
Ein Buch, das so köstlich ist wie ein Stück Kuchen – mit herrlich süßen Rezepten.
Der 17-jährige Franz Huchel verlässt in den späten 30er Jahren sein Heimatdorf, um in Wien Geld zu verdienen. Er beginnt eine Lehre in einer Trafik, einem Tabak- und Zeitungskiosk. Dort begegnet er eines Tages dem „Deppendoktor“ Sigmund Freud, der Stammkunde in dem Kiosk ist. Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden Männern. Doch dann spitzen sich die politischen Verhältnisse zu. Wie ein Flächenbrand breitet sich der Antisemitismus aus, und der bevorstehende österreichische „Anschluss“ an Nazideutschland greift auf dramatische Weise in das Leben aller Beteiligten ein. Eine berührende Geschichte in unaufgeregter, schnörkelloser Sprache. Der Roman wurde vor Kurzem verfilmt.
Mexiko, 1925: Die 17-jährige Frida will Ärztin werden, doch ein Unfall macht diesen Traum zunichte. Kurz darauf begegnet sie dem Maler Diego Rivera, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Als er Frida um ihre Hand bittet, sagt sie sofort Ja. Doch Diego kann nicht treu sein und betrügt sie. Frida ist tief verletzt – und stürzt sich erst recht ins Leben. Sie entdeckt die Malerei für sich und erzählt in ihren Bildern Träume. Die Pariser Surrealisten liegen ihr genauso zu Füßen wie Picasso und Trotzki. Mit ihrer Geradlinigkeit, ihrer bunten Kleidung und dem Maya-Schmuck schafft sie eine Aura und wird zu einer der berühmtesten Malerinnen unserer Zeit. Eine Liebeserklärung an die Kunst und eine außergewöhnliche Malerin.
Der Roman führt zurück in jene März-tage 2020, als die ganze Welt stehen blieb. Tage, die uns erschüttert haben und noch immer erschüttern, die tiefe Risse hinterlassen haben in dem Glauben an unsere Unverletzbarkeit. Sie sind eine fünfköpfige Familie. Die Erwachsenen haben sich gerade gestritten, als die Nachricht vom Lockdown eintrifft: Von nun an werden sie zu Hause sein. Alle zusammen. Jeden Tag. Die Autorin ist das Home Office gewöhnt, aber nicht das Home Schooling. Sie hat dystopische Romane geschrieben, aber sie hat nie in einer Dystopie gelebt. Doch jetzt ist die Pandemie da, und die Familie muss eine neue Lebensweise finden.
Ein Roman vom Leben im Ausnahmezustand. Maja Lunde zeigt uns, was im Leben wirklich wichtig ist: die kleinen Dinge im menschlichen Miteinander.
London, 1984: Winston Smith, Geschichtsfälscher im Staatsdienst, verliebt sich in die schöne und geheimnisvolle Julia. Gemeinsam beginnen die beiden, die totalitäre Welt infrage zu stellen, als Teil derer sie bisher funktioniert haben. Doch bereits ihre Gedanken sind Verbrechen, und der Große Bruder richtet seinen stets wachsamen Blick auf jeden potenziellen Dissidenten.
George Orwell hat „1984“ im Jahr 1948 geschrieben. Es war einer der einflussreichsten Romane des 20. Jahrhunderts. Orwells Vision eines totalitären Staats, in dem Cyberüberwachung, Geschichtsrevisionismus und Gedankenpolizei den Alltag gläserner Bürger bestimmen, hat wie keine andere Dystopie bis heute an Brisanz gewonnen und ist auch im 21. Jahrhundert brandaktuell.
Dieser Band ist die Fortsetzung des Weltbestsellers „Bevor der Kaffee kalt wird“ mit weiteren Geschichten aus dem magischen Café. Erneut werden die Leser in den besonderen Sessel hineinversetzt, der einen in die Vergangenheit reisen lässt. Wieder geht es nach Japan, diesmal nach Hokkaido im Norden. Im Café „Donna, Donna“ können die Besucherinnen und Besucher nicht nur in die Vergangenheit reisen, sondern auch die vergangenen Situationen verändern, und die Dinge, die sie bereuen, wieder gutmachen.
Wir begegnen vier Menschen und ihren berührenden Schicksalen. Ihre Motive sind unterschiedlich, doch die gelernte Lektion dieselbe: Egal ob Versöhnung, Vergebung oder neue Hoffnung – das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.
Anna Karenina ist neben Effi Briest und Madame Bovary die wohl berühmteste Ehebrecherin der Weltliteratur. Glücklos mit einem hohen Beamten verheiratet, verfällt die bezaubernde, kluge und sanftmütige Anna dem jungen Offizier Graf Wronski in unwiderstehlicher Liebe. Eine leidenschaftliche Affäre, die sie weder vor ihrem Mann noch vor der Gesellschaft verheimlicht, nimmt ihren Lauf. Anna Karenina ist bereit, dieser Liebe alles zu opfern …